(ZP) Extruder-Zahnradpumpen-Kombination
Die TROESTER-Extruder-Zahnradpumpen- Kombination bietet wertvolle Vorteile gegenüber der Einschnecken- Extrusion. Die Zahnradpumpe in Kombination mit einem Normal- (GS), Stift- (QSM) oder Vakuumextruder ergänzt die TROESTER-Extruder, die ihre Aufgaben prinzipiell mit höchster Genauigkeit und in exzellenter Qualität erledigen. Die Verfahrensvorteile ergeben sich aus der Arbeitsweise der Extruder- Zahnradpumpen-Kombination: Im Extruder wird die Mischung plastifiziert und anschließend unter geringem Einlaufdruck der Zahnradpumpe zugeführt. Der Zahnradpumpen-Einlaufdruck regelt die Extruderdrehzahl so, dass die Zahnradpumpe immer vollständig gefüllt ist.
Die Zahnradpumpe baut dann den Massedruck auf, um den Widerstand des Ausformwerkzeuges zu überwinden. Falls erforderlich, verhindert ein vor der Zahnradpumpe befindliches Sieb das Eindringen von Fremdkörpern und ersetzt damit auch ein in der Produktion notwendiges Strainern vor dem Extrusionskopf.
Die Kombination von Extruder und Zahnradpumpe ist dann vorteilhaft, wenn besonders schwierige Prozessanforderungen vorliegen. Dazu gehören z. B. die Einhaltung geringster Durchsatzschwankungen und Produktmaßtoleranzen, die Vermeidung einer Überflutung der Vakuumzone sowie mangelhafte Ausstoß-Temperatur- Relationen bei hohen Werkzeugwiderständen (siehe Diagramm). Hier bietet die Kombination einer druckstabil arbeitenden Zahnradpumpe mit einem relativ kleinen Extruder die Möglichkeit den gewünschten Durchsatz zu erreichen. Damit können sich die Investitionskosten der Pumpe durch die geringen Extruderleistungen um bis zu 100 Prozent kompensieren.
Extruder-Zahnradpumpen-Kombination Leistung Tabelle


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